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Inzwischen hatte das nationalsozialistische Regime auch den Sport politisch durchforstet. Die im Handball erfolgreiche Freie Turnerschaft wurde 1933 verboten, ebenso die Burgdorfer Boxfreunde mit 53 aktiven Mitgliedern. Doch auch in Zeiten des Krieges entdeckten die Burgdorfer neue Vergnügen.

1943 gab es im Saal von Alfred Bührke die ersten Tischtennisabende. Von der britischen Militärregierung die Erlaubnis zur Gründung von Vereinen zu erlangen, war schwierig. Deshalb schlossen sich sämtliche vorherigen Klubs zusammen und beantragten 1946 die Gründung der Turn- und Sportvereinigung. Am 13. Januar 1946 findet die eigentliche Gründungsversammlung statt. Der Verein erhält den Namen "Turn- und Sportvereinigung Burgdorf". Der Kaufmann Kurt Scheele wird zum Vorsitzenden gewählt. Die Beiträge werden wie folgt festgesetzt: Kinder bis 14 Jahre 20 Reichspfennig (monatlich), Jugendliche von 15 bis 18 Jahren 50 Reichspfennig, aktive und passive Mitglieder ab 19 Jahren eine Reichsmark. Seitdem machten Gründungen neuer Abteilungen eine stürmische Entwicklung. Die Leichtathleten nahmen bald nach ihrer Gründung Vergleichskämpfe mit Mannschaften aus Dänemark, Finnland und Schweden auf. Die Straßenlauf- und Gehwettkämpfe führte die TSV jahrelang als Niedersachsen und Norddeutsche Meisterschaften durch. Bei Landesmeisterschaften hat sich die Abteilung seit Jahren etabliert. Die vorläufig beste Leistung gelang 1997 Kathrin Goebel bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Siebenkampf mit der zweiten Platzierung. Badminton, Tischtennis und Volleyball erlebten seit den siebziger Jahren im Kreissportbund Burgdorf die höchsten prozentualen Zuwachsraten an Aktiven von allen Sportarten. Jährlich verdoppelten oder vervierfachten sich die Zahlen der im Altkreis trainierenden Spieler. Die Volleyballer schlossen sich allerdings erst 1988 mit 100 Mitgliedern als zehnte Sparte der TSV an. In keiner anderen Zeit des Vereinssports seit 1849 gelangen so viele überregionale Erfolge wie in den neunziger Jahren. Eine Entwicklung, die alle Sparten der TSV bis heute aufrechthielten. Schwimmerinnen Daniela Behrens, Wiebke Conrad, Daniela Deppe, Lisa Leinemann, Birgit Reiter, Frauke Sievers, Anika Vetter, Dorothee Wenning und Katharina Wietfeld gelangen im vergangenen Jahren überregionale Leistungen. Die Faustballer schafften es in die Niedersachsenliga, die Prellballer (Altherrenklasse) wurden Deutscher Meister. Die Tennis-Seniorinnen schlugen in der Landesliga auf. Eduard Trochim holte den Norddeutschen Meistertitel im Badminton für die TSV. 1997 war auch für die Sparte Tischtennis eines der erfolgreichsten Jahre mit drei Mannschaften in der Bezirks- und fünf in der Kreisklasse. Derweil expandiert die Sparte Handball zum Aushängeschild der TSV. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 2005 konnte die TSV, jetzt als TSV Hannover-Burgdorf 2009 sogar den Aufstieg in die weltbeste Handballliga schaffen. Am 6. Juni 2009 wurde der Aufstieg in die TOYOTA Handball-Bundesliga realisiert, ein toller Erfolg. Erstmals in der Geschichte der TSV gelang einem Team aus den publikumswirksamen Sportarten der Sprung in die höchste deutsche Liga. Auch im Jugendbereich sind die Handballer der TSV Burgdorf ein Vorbild, denn sie haben in jeder Altersklasse sowohl im männlichen, wie im weiblichen Bereich eine Mannschaft in der höchsten Spielklasse vertreten - das ist im Handball einmalig in Deutschland! Insgesamt nehmen 23 Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil!

Willkommen bei der
TSV Burgdorf,
dem größten Verein der Stadt

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